Dr. Alexander Butz · Leistungsspektrum

Reflux – Sodbrennen & Refluxkrankheit

Gelegentliches Sodbrennen kennen viele Menschen. Treten die Beschwerden jedoch häufig auf, spricht man von einer Refluxkrankheit. Dabei fließt saurer Mageninhalt zurück in die Speiseröhre und reizt deren empfindliche Schleimhaut.

Eine genaue Abklärung ist wichtig, denn anhaltender Reflux sollte nicht dauerhaft unbehandelt bleiben. In den meisten Fällen lässt sich die Refluxkrankheit gut behandeln – in ausgewählten Fällen kann ein chirurgischer Eingriff sinnvoll sein.

Behandelte Themen

Refluxkrankheit (GERD)

Definition

Bei der Refluxkrankheit gelangt Mageninhalt zurück in die Speiseröhre, weil der Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen nicht ausreichend funktioniert. Begünstigend wirken ein Zwerchfellbruch, Übergewicht, bestimmte Ernährungsgewohnheiten und weitere Faktoren.

Diagnose

Leitsymptome sind Sodbrennen, saures Aufstoßen und ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, oft verstärkt im Liegen oder nach dem Essen. Zur Abklärung dienen die Magenspiegelung sowie gegebenenfalls spezielle Funktionsuntersuchungen der Speiseröhre.

Therapie

An erster Stelle stehen die Anpassung von Ernährung und Lebensstil sowie Medikamente, welche die Magensäure reduzieren. Bei einem ausgeprägten Befund, bei einem großen Zwerchfellbruch oder wenn die Beschwerden trotz konsequenter Therapie bestehen bleiben, kann eine Antireflux-Operation infrage kommen.

Antireflux-Operation

Definition

Bei der Antireflux-Operation wird der Verschlussmechanismus am Übergang von der Speiseröhre zum Magen wiederhergestellt. Üblicherweise wird dabei der obere Magenanteil manschettenartig um die Speiseröhre gelegt und ein begleitender Zwerchfellbruch verschlossen.

Diagnose

Vor einem Eingriff steht eine sorgfältige Abklärung mit Magenspiegelung und Funktionsuntersuchungen. Sie stellt sicher, dass die Beschwerden tatsächlich durch Reflux verursacht werden und ein operatives Vorgehen sinnvoll ist.

Therapie

Der Eingriff wird minimal-invasiv durchgeführt. Ziel ist, den Rückfluss von Mageninhalt dauerhaft zu verhindern und die Beschwerden zu beseitigen. Ob eine Operation für Sie sinnvoll ist, wird nach der vollständigen Abklärung gemeinsam besprochen.

Barrett-Ösophagus

Definition

Beim Barrett-Ösophagus verändert sich die Schleimhaut der unteren Speiseröhre infolge eines langjährigen Reflux. Es handelt sich um eine Veränderung, die regelmäßig kontrolliert werden sollte.

Diagnose

Der Barrett-Ösophagus wird bei einer Magenspiegelung erkannt und durch die feingewebliche Untersuchung von Gewebeproben gesichert. Eine regelmäßige endoskopische Kontrolle ist wichtig.

Therapie

Im Vordergrund stehen die konsequente Behandlung des Reflux und regelmäßige Kontrolluntersuchungen. Das weitere Vorgehen richtet sich nach dem feingeweblichen Befund und wird individuell festgelegt.

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